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Ich habe dann auch begonnen.
die Ringbinder zu unterteilen
nach Kriterien, die für mich interessant sind:
Feldpostbelege “Aus oder in das Generalgouvernement.
Feldpostbelege “Aus oder in das Sudetenland,
Feldpostbelege “Aus oder nach Ostpreußen und Kurland.
Feldpostbelege der Organisation Todt.
Feldpostbelege der Waffen SS.
In der letzten Phase
habe ich dann
Blätter in einem etwas schöneren Chamois bedrucken
lassen, mit fixer Überschrift und mit hinten aufgedrucktem Bewertungsblatt. Damit entfällt die doch lästige Kleberei. Die Belegbeschreibung mit dem PC wird nach wie vor eingerahmt und aufgeklebt. Fototeile werden ausschließlich mit einem Farbkopierer kopiert. Man könnte natürlich die Beschriftung mit dem PC direkt auf das Blatt anbringen. Dies wäre natürlich am schönsten, aber durch das 110 Gramm Papier habe ich immer Probleme mit dem Druckereinzug, die Blätter verrutschen und werden schief.
Meine Sammlung in dieser Form macht mir viel Freude und
ich kann sie
anderen
Sammlern zur
Nachahmung
empfehlen.
Einige dieser Blätter sind als Muster abgebildet.
Allen, die vielleicht Feldpost sammeln wollen, empfehle ich das Buch
“Die
Geschichte der
Deutschen
Feldpost
1937-1945”
von Architekt Dipl-Ing. Gerhard Oberleitner. Man bekommt einen guten Eindruck über diese Thematik. Es ist ein wunderschönes Fachbuch, erhältlich im Buchhandel oder durch den Verlag Steiger (1993).
Auch
Oberschätzmeister
Fritz Sturzeis
hat mehrere
gute
Publikationen
zum Thema
Feldpost und WK
II geschrieben.
Jeder Feldpostbeleg ist ein Unikat.
Selbst wenn er nicht schön ist, hat er seine Geschichte.
Wenn er nur in einer Schachtel liegt,
wird ihn der Laie herausnehmen und nur
einen schäbigen alten Brief
sehen Wenn er
jedoch aufgearbeitet
ist, wird vielleicht daraus hervorgehen, daß
der Sohn von
der
Atlantikfront
an seine Mutter
im Sudetenland
schreibt, daß
er gesund ist
und es ihm gut
oder schlecht
geht, daß der
Brief zwanzig
Tage auf der
Reise war und
daß er gut bei
seinem
Empfänger ankam.
Dieser hat vielleicht schon sehnsüchtig darauf gewartet.
Es ist doch bewegend, wenn man das bedenkt.
Verfasser:
Ing. Gerwalt Brandstötter (52). Bauleiter einem Wiener Baufirma, Bezirksfeuervvehrkommandant des Verwaltungsbezirkes Zwett/ NO,-
Anschrift: A3910 Zwettl NÖ, Schulgasse 21, Tel. 00436641225727
eMail:
Gerwalt Brandstötter
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